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78-jähriger Sierninger mischt noch immer auf den Rennstrecken mit

Seit fast 50 Jahren ist Helmut Sommer aus Sierning auf den Motorradrennstrecken daheim. Und das heißt was: Denn der Heli ist ein Spätberufener, der erst mit 30 Jahren in den Rennzirkus gekommen ist. In einem Alter, wo viele mit dem Rennsport schon wieder aufhören. Doch das ist für Sommer noch lange kein Thema. Mit 78 Jahren gibt er weiter Vollgas und fährt dem Alter davon.
Helmut Sommer gehört im Fahrerlager nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den beliebtesten. Bei ihm laufen der Schmäh und die Kameradschaft wie geschmiert. Und wenn Opa auf das Motorrad steigt, sind auch meistens seine Enkelkinder nicht weit. Sie betreuen ihn und halten ihm wie die ganze Familie die Daumen. So jüngst beim Bergrennen in Landshaag, wo er schon 38 mal am Start stand.

Foto: geh – Gerhard Hütmeyer
Vor 12.000 Zuschauern in Landshaag war Helmut Sommer auf seiner Honda CBR 600 (Bild oben) wieder einmal der älteste Teilnehmer. Fit hält sich der begeisterte Musiker, der gerne zu Ziehharmonika und Trompete greift, beim Wandern. „Solange es die Gesundheit erlaubt und ich die Qualifikation schaffe, will ich noch Rennen fahren,“ erzählt der pensionierte Mechaniker und Fernfahrer.

Foto: geh – Gerhard Hütmeyer
Viele Stunden verbringt der 78-Jährige in seiner Werkstatt, wo er gerade ein altes Eisen wieder heiß macht (Bild). Sommer: „Ich habe mir eine Yamaha TZ 250 mit knapp 60 PS zugelegt, wie sie vor 50 Jahren gefahren wurde.“ Mit ihr will Heli heuer noch in der Formel Classic in Rijeka (Kroatien), am A1-Ring in Zeltweg und bei drei Straßenrennen in Tschechien starten.