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Foto (c) VTA: Das engagierte Forscherteam der VTA leistet Großes für Mensch, Tier & Umwelt.

Bei der Reinigung von Abwässern werden Bakterien und Viren eliminiert

Wasser wird vom Menschen genutzt und muss auch wieder sauber in die Natur zurückkommen: Die „Umweltmissionare“ der VTA in Rottenbach (Bezirk Grieskirchen) sorgen für sauberes und reines Wasser und entfernen sogar Krankheitserreger aus dem Abwasser. Und das ist in unser aller Interesse – Herr und Frau Österreicher nutzen am Tag durchschnittlich 130 Liter Wasser…

Etwa zwei Drittel der Erde sind mit Wasser bedeckt, doch nur drei Prozent davon sind Süßwasser. Wasser, der Grundstoff allen Lebens, ist unersetzlich und doch begrenzt: Die wachsende Weltbevölkerung sorgt für erhöhten Wasserbedarf und schon jetzt haben zwei Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser, durch den Klimawandel spitzt sich die Lage laufend weiter zu.
In Österreich werden nur zwei Prozent des täglich gebrauchten Wassers zum Trinken verwendet. Der Großteil wird etwa für Baden, Duschen, Wäschewaschen und die Toilette benötigt. Die Folge davon: Viel Schmutzwasser. Dieses Schmutzwasser gelangt über unterirdische Kanäle in die Kläranlagen, wo Fremdstoffe in mehreren Reinigungsschritten entfernt werden. In Entwicklungsländern gelangen bis zu 90 Prozent der Abwässer ungeklärt in Gewässer und Boden – in unseren Breiten kann hier ein weit höherer Standard gehalten werden. Doch trotzdem gibt es auch bei uns Lücken: Nicht alle Schadstoffe können mit herkömmlichen Reinigungsverfahren eliminiert werden. Betroffen davon sind etwa Schwermetalle, Arzneimittelrückstände, Mikroplastik und gefährliche Krankheitserreger.
Mit einer revolutionären Entwicklung hakt hier die VTA ein: Nach jahrelanger Forschung gelang Ing. Dr. h. c. Ulrich Kubinger und seinem Team der Durchbruch auf diesem Gebiet. Das Systemprodukt VTA Hydroprompt FORTE schafft es, bis zu 99 Pozent der Keime im Abwasser zu eleminieren.

Abwasser zu eleminieren. Die Forschungsarbeit für diese Innovation begann schon vor Ausbruch der COVID-19-Pandemie – diese unterstreicht aber nun noch mehr die Relevanz dieser Erfindung. Ein großer Pluspunkt des VTA Hydroprompt FORTE ist ein intelligentes Selektionsvorgehen: Krankheitserreger werden entfernt, aber die für den Klärprozess notwendigen Bakterien der Anlagenbiologie werden nicht angegriffen – deren Abbauleistung kann sogar gesteigert werden. Ein weiterer klarer Vorteil ergibt sich durch VTA Hydroprompt FORTE auch für die Klärwärter: Diese stehen in ihrer Arbeit in direktem Kontakt mit dem Abwasser. Nun kann das Risiko, hier auch mit Krankheitserregern in Kontakt zu kommen, klar minimiert werden. Die VTA ruht sich auf diesem Erfolg allerdings keineswegs aus und forscht schon an der nächsten Mission für Natur und Umwelt. Ein nicht zu unterschätzender Anteil an klimarelevanten Gasen entstehen auch in Kläranlagen. Diese Emissionen haben Einfluss auf unser Klima. Die VTA will sich in einem neuen Projekt dem Problem widmen und klimarelevante Gase im Bereich Abwasser und Kläranlagen reduzieren.
Alle Anfragen und Infos unter www.vta.cc

Der automatische Kolonienzähler „Scan 1200“ermöglicht es, in Abwässern auch Bakterien-Kolonien von einer sehr geringen Größe nachzuweisen.
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Mit der quantitativen Echtzeit-Polymerase-Kettenreaktion „realtime qPCR“ werden Viren und Antibiotika-Resistenzgene im Abwasser spezifisch nachgewiesen.
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