ASKÖ Tri-Läufer bestritten einen privaten Marathonlauf unter Profi-Bedingungen

Am Foto zu sehen: Marathon-Helden (v.l.): Michael Kitzmüller, Joachim Podechtl, Jochen Pernkopf, Hermann Ivanis, Ewald Tröbinger, Andreas Graf, Timea Ivanis, Werner Mehlmayer und Michael Hinkle.

ASKÖ Tri Linz gehört nicht zu den größten, aber zu den aktivsten und geselligsten Laufvereinen im Lande. Zur Tradition des Klubs gehört zumindest einmal jährlich ein Marathonlauf. Unter anderem wurden schon 42,19 km in Athen, Mallorca, Berlin, Lissabon und Amsterdam abgespult.
Heuer wäre am 25. Oktober der Stadtmarathon in Laibach am Programm gestanden. Diesem Plan machte Corona einen Strich durch die Rechnung. Weil man nicht umsonst trainiert haben wollte, schlug man der Pandemie ein Schnippchen. Noch vor dem Lockdown stellte Klubobmann und Linz-Marathon-Organisator Ewald Tröbinger für seine Truppe kurzerhand einen privaten Marathonlauf unter professionellen Bedingungen auf die Beine.
Statt nach Slowenien ging’s an den Linzer Pichlingersee.

Start und Ziel samt Zeitnehmung befanden sich beim Seewirt. Sieben Athleten gingen mit Zeitmesschip und Startnummer auf die Marathondistanz, zwei liefen einen Halbmarathon. Die Strecke führte über das Krafwerk-Abwinden bis nach Linz-Urfahr und retour. Jeder Läufer hatte einen radelnden Begleiter, alle fünf Kilometer gab es Verpflegung.
Alle Neune kamen ins Ziel, wo es zu den Finisher-Medaillen ein Brat’l beim Seewirt gab. Schnellster Marathoni war Andreas Graf in 2:55:52,29 Stunden. Für Werner Mehlmayer (4:25:31) war es der erste Marathon, für Tröbinger der 43.