07. Juli 2020

GESELLSCHAFT

Marathon-Mann feierte seinen Sechziger

Marathon-Mann feierte seinen Sechziger


Ohne ihn läuft beim Linz-Marathon nichts: Ewald Tröbinger organisiert seit 2002 diese Topveranstaltung, die im Vorjahr von Laufsportlern zum 8. Mal als Österreichs „Marathon des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Und Tröbinger ist auch selbst läuferisch noch sehr gut in Schuss. So hat er im Herbst in Amsterdam seinen 42. Marathon absolviert (Bild re.) und auch  vier Ironman-Triathlons auf seinem Aktivkonto. In Amsterdam mit dabei war eine Läufergruppe von Tröbingers Verein ASKÖ Tri Linz, darunter der Astener TatMotiv-Wirt und Viva Cantina-Chef Michael Kitzmüller. Mitten in den Vorbereitungen für den 19. Linz-Marathon am 5. April lud Tröbinger zur Feier seines 60. Geburtstags ein. Unter den vielen Gratulanten waren im Bild unten (v. l.) Polizei-Oberst Heinz Felbermayr, Vize-Bgm. Karin Hörzing und Sportarzt Dr. Andreas Dallamassl. Die Rockband Superfeucht spielte mit ihrem Sänger und Jubilar Ewald ihre größten Hits.

Applaus für Spontan-Konzert auf Autobahn


Ein Weihnachtskonzert der besonderen Art haben Christoph Pichler (19) aus Asten (links im Bild) und sein Freund Josef Auer (18) aus St. Florian gegeben. Die beiden Trompeter des Musikvereins St. Florian gerieten am Freitag vor dem Heiligen Abend auf einer bayrischen Autobahn in einen großen Stau und hielten die geplagten Autofahrer mit Weihnachtsliedern bei Laune.
Das Ganze kam so: Christoph und Josef wollten sich vor Weihnachten neue „Gaudi-Trompeten“ für den Alltag kaufen, erzählt Josef Auer. Dazu fuhr man nach Nürnberg ins Musikhaus Thomann, Europas Nummer 1 bei Instrumenten. Dort erstand das Duo zwei Jazz-Trompeten, mit denen man sich rasch auf den Heimweg machte, um die Musikprobe am Abend nicht zu versäumen. Doch daraus wurde nichts. Ein Stau nach dem anderen. „Wir haben die Handbremse gezogen, die Trompeten ausgepackt, alle Fenster runtergelassen und Weihnachtslieder hinausgespielt,“ schildert Auer, ein ehemaliger Florianer Sängerknabe, der derzeit als Zivildiener im Altenheim Leonding-Hart arbeitet und dann wahrscheinlich Jus studieren wird, den Entschluss zum Spontan-Konzert. Für ihr „Stille Nacht“ und die anderen Weihnachtslieder gab es aus der Stau-Karawane begeisterten Applaus und „Bravo“- und „Super“-Rufe.
Das junge Trompeter-Duo kann man auch für private Feiern, Hochzeiten… engagieren. „Wir spielen oft und gerne zusammen und haben ein großes Repertoire,“ lacht Josef. Interessenten rufen 0699/19196022.

Hofkirchner Kammerhuber-Hof wurde Erbhof


Landwirtschaftliche Betriebe, die seit mehr als 200 Jahren von derselben Familie bewirtschaftet werden, erhalten von der Landesregierung den Ehrentitel Erbhof. Seit 1931 wurden in Oberösterreich 6.164 Betriebe zu Erbhöfen ernannt. Nun sind in fünf Bezirken 16 weitere dazugekommen. Dazu gehört im Bezirk Linz-Land der Kammerhuber-Hof in Hofkirchen im Traunkreis, der 1378 erstmals urkundlich erwähnt worden ist. Er steht in der Tradition der Bauersfamilie von Christine und Friedrich Hiesböck. Im Bild links die Bauersfamilie bei der Feierstunde im Linzer Landhaus. Von links: Agrarlandesrat und Erbhofbesitzer Max Hiegelsberger, Friedrich und Christine Hiesböck mit ihren Kindern Michael, Franziska und Matthias sowie Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer. „Die Auszeichnung steht für Arbeit und Leistung, für das Zusammenstehen als bäuerliche Familie und für den Erhalt und die Weitergabe von Wissen, von Werten und von Traditionen,“ so Stelzer.

Gedächtnistraining in der Pension


In Pension hält Hans Zauner aus Walding Gedächtnis und Körper durch einen Triathlon fit: Lernen, Lesen und Gehen sind seine großen und gesunden Hobbys. So hat er in den letzten Jahren an der Katholischen Universität in Linz Kunstwissenschaft und Philosophie studiert, 52 Prüfungen in Kunstwissenschaft, Philosophie, Musikgeschichte und Theologie absolviert und nun mit dem „Bachelor of Arts" abgeschlossen. Im Bild die Diplomübergabe an Hans Zauner durch Univ.-Professorin Dr. Ilaria Hoppe.

Motorsport-Legende lud zu Benefiz-Empfang


Motorsport-Legende Wolfgang Stropek lud als Obmann der „Interessengemeinschaft Formel Classic“ (IGFC) zum Neujahrsempfang nach Garsten ein – und 200 Motorsportler und Motorsportfans aus dem In- und Ausland gaben ihm die Ehre. Dabei wurden die IGFC-Cup-Sieger 2019 geehrt und zugunsten der „Schmetterlingskinder“ ein Bild der Linzer Künstlerin Karin Durstberger versteigert, das Motorrad-Weltmeister Freddie Spencer zeigt. Im Bild freuen sich die IGFC-Mitglieder mit Wolfgang Stropek (stehend Dritter von links) über den Benefiz-Erlös.