21. September 2017

AKTUELLES

Raus aus der Angst - rein ins Leben!

In Zeiten von Kriegen und Gewalt in der ganzen Welt, von Terroranschlägen und Amokläufen, hat sich bei vielen Menschen eine ängstliche Grundstimmung breitgemacht. Ob man dennoch optimistisch und positiv gestimmt leben kann, hängt davon ab, wie sehr wir uns von unseren Ängsten einengen lassen. Ein Wilheringer Autor zeigt einen Weg.


Autor Dr. Thomas Hartl warnt vor der Angst vor der Angst.

Ängste schmälern unser Leben, schränken unseren Radius ein. Viele Menschen verbringen ihr Leben in einem durch ihre Gedanken selbstgezimmerten Gefängnis. Gleichzeitig sehnen sie sich nach Freiheit und Leichtigkeit, ohne aber zu wissen, wie sie diese erlangen können. Andere wiederum gestehen sich nicht ein, Ängste zu haben, geben aber zu, sich „natürlich“ Sorgen zu machen, denn das tut ja wohl ein jeder, mehr oder weniger. Sorgen sind jedoch nichts anderes als Ängste, wir gestehen sie uns jedoch zu, denn wer sich (um andere) sorgt, der gilt als mitfühlend und verantwortungsvoll.
Angst macht uns klein. Dabei spielt es keine Rolle, welche Ängste im Spiel sind. Es kann sich um eine konkrete Angst handeln, wie etwa vor Vorträgen, Krankheiten, Aufzügen, Höhe, Spinnen, Lärm, Hunde, oder um generelle Ängste, wie soziale Ängste (z. B. starke Schüchternheit), oder generalisierte Angststörungen. Leidet man an einer diagnostizierten Angsterkrankung, sollte man einen Psychotherapeuten oder Psychiater aufsuchen. Bei normalen Sorgen und Ängsten ist das nicht nötig.
„Bei den üblichen Sorgen des Alltags sollte uns eines klar sein: Meist ist die Angst vor einer Situation viel schlimmer als die reale Situation selbst, wenn sich die Angst also tatsächlich verwirklicht hat“, schreibt der Wilheringer Autor und Gesundheitsjournalist Thomas Hartl in seinem neuen Buch „Raus aus der Angst - rein ins Leben“ (siehe nebenan). Begründung: „Die Angst ist schon von der zeitlichen Perspektive her ein Ungetüm. Fürchten wir uns etwa ein Leben lang, bestohlen zu werden, dann muss man sagen: Lieber mal wirklich beklaut werden, als sich ein Leben lang davor zu fürchten. Das trifft auf viele Ängste zu: Lieber einmal wirklich scheitern, als sich ein Leben lang vor dem Scheitern zu fürchten. Besser sich wirklich einmal bei einem Vortrag blamieren, statt sich ewig davor zu fürchten. Besser einmal richtig zittern, als ein Leben lang halb. Denn, und das ist das wirklich Perfide an der Angst, wenn wir uns nur lang genug vor etwas fürchten, entwickelt sich eine Angst vor der Angst. Ganz schön heimtückisch, unsere Psyche“, so Hartl.
Was kann man tun? Sich seinen Ängsten stellen. Für besonders Mutige und solche, die es noch werden wollen, hier ein Vorschlag: Werden Sie zum Angstjäger. „Laufen Sie Ihren Ängsten nicht davon, sondern ihnen hinterher. Stellen Sie sich, tun Sie jeden Tag etwas, wovor Sie sonst Angst hätten. Freilich kann dieser Weg steinig sein. Oft wünscht man sich, bloß der Angsthase geblieben zu sein, der man war. Doch all das wird nicht umsonst sein. Kleine Dinge werden gelingen, und je öfter sie gelingen, desto größere Brocken werden Sie anfassen“, sagt der Welser Psychotherapeut Wolfgang Pichler.
Fazit: Angst lebt von Vermeidung. Wenn wir uns auf das Leben einlassen und nicht alle angstauslösenden Situationen meiden, schwindet die Angst mehr und mehr. Wir werden mit jeder Überwindung freier, selbstbewusster und lebendiger. Handeln trotz Angst. Mit jemanden sprechen trotz Angst. Immer wieder. Ein Schritt nach dem anderen. Das ist der Weg der Befreiung.


Mal ganz ehrlich: Läuft Ihr Leben so wie Sie es sich erträumt haben? Oder ist es vielleicht Zeit für eine Bestandsaufnahme und Veränderung? Das ist nicht immer leicht, aber möglich, wie das inspirierende Buch „Raus aus der Angst - rein ins Leben“ (Verlag Via Nova, 15,95.- Euro) von Thomas Hartl zeigt. Ein Buch wie ein bester Freund! Erhältlich in allen Buchhandlungen. Signierte Exemplare können direkt beim Autor bestellt werden:  hartl.presse@aon.at