21. November 2018

AKTUELLES

Der Verein Karamsel gibt musischen Talenten eine Plattform

„Wir haben einen Vogel”

„Wir haben einen Vogel” gestehen die Initiatoren des Vereins Karamsel in Seewalchen freimütig. Sie meinen damit nicht ihre ehrenamtliche Tätigkeit, sondern Karl Karamsel - ihr Maskottchen. Mit seiner Hilfe zwitschern sie das Können musischer Talente in die Welt hinaus.


Die Karamsel-Vereinsführung (v. l.): Kassierin Bernadette Seiringer, Obmann Mag. Wolfgang Kühn, seine Stellvertreterin Mag. Katharina Gruber. Auf ihrer Schulter sitzt das Vereinsmaskottchen Karl Karamsel.

„Wir sind Fans von Amseln. Nach ihrem Vorbild wollen wir die Arbeit Kunstschaffender weiterzwitschern. Mit Hilfe einer befreundeten Grafikerin haben wir eine Amsel namens Karl Karamsel zu unserem Maskottchen gemacht,” erzählt Mag. Katharina Gruber aus Seewalchen. Die 27-jährige Sozialarbeiterin ist stellvertretende Obfrau des Vereins Karamsel, den sie mit dem Pharmazeuten Mag. Wolfgang Kühn (29) aus Seewalchen und der Einzelhandelskauffrau Bernadette Seiringer (27) aus Gampern ins Leben gerufen hat. Ehrenamtlicher Vereinszweck: die Förderung Kunstschaffender.

„Tritt ein in unsere Welt der Künste, lass’ dich inspirieren, berauschen und verzaubern - lass dich karamseln”. So wirbt der für den Bezirk Vöcklabruck einzigartige Verein um Mitglieder und Interessenten. „Wir wollen Kunstschaffenden eine Plattform geben, um bisher private Kreativität öffentlich zu präsentieren,” erklärt Katharina Gruber. Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über die Vereinshomepage (www.karamsel.at), über facebook und mittelfristig auch über Ausstellungen.

Das Karamsel-Team ist auch selbst kreativ tätig. Kühn und Gruber arbeiten als Fotokünstler, Seiringer als (Bleistift-)Zeichnerin. Bevor sie Karamsel gegründet haben, ermöglichten sie jungen Musikern Auftritte.

Insgesamt gibt es in Oberösterreich 66.600 Menschen, die sich ehrenamtlich in privaten Kulturinitiativen engagieren, dazu kommen 196.000 Frauen und Männer, die freiwillig im gesamten oberösterreichischen Kulturleben aktiv sind. Ohne ihre Arbeit wäre Oberösterreich nicht Oberösterreich.