07. Februar 2012

AKTUELLES

Wahrnehmungs- und Entwicklungsdefizite

Immer mehr Schüler brauchen Lerntherapie

Trotz Integrations- und Hilfslehrer hatten es Pädagogen wohl noch nie so schwer, ihre Klassen „in den Griff zu bekommen” wie heute. Der Grund verbirgt sich hinter den Kürzeln ADS und ADHS, die für Aufmerksamkeitsdefizit und Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperkinetisches Syndrom stehen. Das eine sind die Träumer, das andere die Zappelphilipps. Beide Entwicklungsdefizite entstehen schon im Kindesalter und machen später das Lernen zur Qual - für Schüler, Eltern und Lehrer.

Herkömmliche Nachhilfe stößt da an ihre Grenzen. „Der Bedarf an Lerntherapie war noch nie größer,” weiß Mag. Majda Tovornik, die in Linz das Memory-Institut für prozessorientierte Lerntherapie und Diagnostik leitet. Hier werden zu leistbaren Bedingungen Förderstunden in Kleingruppen durchgeführt, um Defizite in Aufnahmefähigkeit, Motorik und im Sozialverhalten aufzuholen. Tovornik: „Gleichzeitig stärken wir das Selbstvertrauen der Kinder und nehmen ihnen die Schulangst.” Auch Logo-, Ergo- oder Hippotherapie boomen, genauso wie Tests bei Kinderpsychologen. Monatelange Wartezeiten auf Termine sind keine Ausnahmen.

Memory-Institute (www. memory-lerntherapie.at) gibt es auch in Wels, Perg, Vöcklabruck und für die Bezirke Eferding/Grieskirchen, Kirchdorf/Gmunden sowie Urfahr-Umgebung.