05. September 2010

AKTUELLES

Jäger in der voest auf Pirsch

Das Linzer Werksgelände der voestalpine ist eine Stadt in der Stadt mit Eigenjagd. Einmal jährlich wird auf dem 5,2 km2 großen Areal zum Halali geblasen. Zuletzt gingen die Jäger Mitte Dezember in der voest auf die Pirsch. Zur Strecke gebracht wurde vorwiegend Niederwild.


80 verchromte Kugeln (Bild), von denen die größten einen Durchmesser von 2,5 Meter aufweisen, prägen das Innenleben der voestalpine Stahlwelt. In dem Museum, das am 6. November eröffnet wurde, kann man auf fünf Ebenen die Wertschöpfungskette vom Erz bis zum hochwertigen Stahl nachvollziehen und die innere Struktur des Konzern kennen lernen. 9.000 Besucher nützten bereits diese Chance.

Das voest-Gelände entspricht etwa 750 Fußballfeldern. Hier wird nicht nur Stahl gekocht und Blech gewalzt, auf diesem riesigen Areal bleibt auch noch genug Platz für die Fauna. In der voest fühlen sich zahlreiche Wildarten wohl, die vorwiegend aus den benachbarten Donau- oder Traunauen kommen.

Um die Tierwelt im Gleichgewicht zu halten, verfügt die voest über eine Eigenjagd. Sie fällt in den Verantwortungsbereich von Vorstandsmitglied Mag. Alfred Düsing, der unter anderem für Infrastruktur verantwortlich ist. Düsing, selbst ein leidenschaftlicher Jäger, lädt einmal jährlich ins Werksgelände zur Pirsch. Dabei kommt den Waidmännern vor allem Niederwild wie Hasen oder Fasane vor die Flinte.

Die 5,2 km2 große „Stadt voest” verfügt über ein 80 km langes Straßennetz und 170 km Schienen. Das sind mehr Bahngeleise als in Vorarlberg. Im Vorjahr absolvierten 30.000 Besucher eine Werksbesichtigung. Sehr gut verlief der Start des am 6. November eröffneten Museums voestalpine Stahlwelt. In den ersten zwei Monaten zählte man 9.000 Besucher.