09. September 2010

BEZAHLTE ADVERTORIALS

ÖBB erhöhen mit intelligenten Maßnahmen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer

Bahnkreuzungen werden noch sicherer


Jede Kreuzung ist ein potentieller Unfallpunkt - das gilt auch für Eisenbahnkreuzungen. Hier kommt jede Verbesserung der Sicherheitssituation allen Verkehrsteilnehmern zu Gute. Die Österreichischen Bundesbahnen nehmen dies ernst und investieren seit 10 Jahren rund 25 Millionen jährlich in die Verbesserung der Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen.

Dafür gibt es eine Reihe von aktuellen Beispielen aus dem ganzen Land. An der Mühlkreisbahn etwa wurde in Rottenegg (Marktgemeinde Walding) jetzt eine vierteilige Schrankenanlage mit Lichtzeichen errichtet. In St. Marienkirchen bei Schärding wird durch eine Umlegung der Subener Landesstraße überhaupt die Eisenbahnkreuzung komplett aufgelassen - eine von 15 Kreuzungen, die heuer aus dem ÖBB-Schienennetz in Oberösterreich verschwindet (siehe Kasten).

Diese Maßnahmen sind natürlich planungsintensiv und kostspielig. Deshalb erproben die Bundesbahnen eine neue, vergleichsweise günstige Maßnahme, die aber hohe Effizienz verspricht. In die Fahrbahn versenkte Lichter sollen Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer zusätzlich vor einem herannahenden Zug warnen.

An der Summerauerbahn wurde dieses System jetzt zum ersten Mal in unserem Bundesland installiert: Insgesamt 18 Leuchtmarkierungsknöpfe, die in die Fahrbahn eingelassen sind, wirken dabei als visuelle Zusatzeinrichtung an der Eisenbahnkreuzung der Lasberger Landesstraße in Kefermarkt. Die Fahrbahnlichter bilden keine bauliche Barriere, wie sie zum Beispiel Schranken oder Geschwindigkeitsschwellen darstellen. Ihr rotes Warnlicht - mitten in der Straße und damit im Blickfeld - wird gemeinsam mit den Lichtzeichen aktiviert. Der Straßenverkehr sieht mit dieser neuen Technik also überall „rot”. Übrigens: rein rechtlich wird das Haltegebot weiterhin von den Lichtzeichen neben der Fahrbahn ausgelöst.

Die Kosten für die Anlage in Kefermarkt lagen bei rund 36.000 Euro, die sich die ÖBB Infrastruktur AG und das Land Oberösterreich je zur Hälfte teilten. Die Bauzeit betrug lediglich in zwei Bauphasen jeweils zwei Tage. Mit den Fahrbahnlichtern kann prinzipiell jede Eisenbahnkreuzung, die über Lichtzeichen verfügt, ausgerüstet und rasch und relativ unkompliziert sicherer gestaltet werden.