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„Nachhilfe” für die Ukraine
Das heimische Schulniveau ist vielfach besser als sein Ruf, wie folgende Kooperation zeigt: Die größte pharmazeutische Universität der Ukraine in Kharkiv holt sich „Nachhilfe” in der HTL-Grieskirchen. Drei Maturanten erarbeiten ein elektronisches Beratungssystem und Lernprogramm für ukrainische Pharmazie-Studenten und Apotheker.
Eingefädelt hat diesen außergewöhnlichen Coup der 49-jährige DI Peter Anzenberger. Der mit einer Ukrainerin verheiratete Linzer war 15 Jahre lang als Entwickler von Datenbanken selbständig und unterrichtet seit fünf Jahren an der HTL-Grieskirchen Informatik. Anzenberger: „Es wird die erste in Englisch verfasste Diplomarbeit an unserer Schule.” Die Ukrainer lassen sich den EDV-Prototyp 10.000 Dollar kosten.

