07. Februar 2012

AKTUELLES

Liebe zu Katzen

Die Katze ist der Oberösterreicher liebstes Haustier. Etwa 300.000 Samtpfoten leben in unserem Land. Auf Platz 2 der Tier-Hitparade liegen die Hunde, gefolgt von den Vögeln, Fischen, Zwerghasen und Meerschweinchen. Tendenz: Die Katzen werden eher weniger, Hunde mehr.

Im Tierreich gibt es kein Meldeamt und keine Volkszählung, daher sind genaue Bestandaufnahmen schwierig. Relativ leicht geht das noch bei Tieren, die gemeldet werden müssen. Dazu gehören die Hunde, für die eine jährliche Hundesteuer entrichtet werden muss. Doch auch bei diesen Vierbeinern gibt es eine Dunkelziffer.

Katzen scheinen in keiner Statistik auf. Experten des Konrad-Lorenz-Institutes in Grünau sowie Tierärzte gehen davon aus, dass in Oberösterreich an die 300.000 Wohnzimmertiger gehalten werden. Österreichweit rechnet man mit 1,5 Millionen Katzen.

Während die Tendenz bei den Hauskatzen eher leicht rückläufig ist, nimmt die Zahl der Hunde stetig zu. Ihre Bedeutung als Begleiter in der Kindererziehung und als Freizeitpartner spielt in immer mehr Haushalten eine Rolle. Derzeit werden in Oberösterreich fast 100.000 Vierbeiner gehalten. Bundesweit leben in mehr als 500.000 Haushalten mehr als 580.000 Hunde.

Häufiger als man annehmen möchte, hält sich der Österreicher einen gefiederten Freund. Ihre Zahl wird auf 310.000 geschätzt. Einige hunderttausend Flossentiere tummeln sich in Aquarien und Zierteichen. Von den Oberösterreichern werden auch mehr als 10.000 Zwerghasen und ähnlich viele Meerschweinchen gehegt.

Bei vielen Landsleuten wird der Kauf eines Haustieres zu Weihnachten wieder ein Thema sein. Die Frage, ob man sich ein Tier anschafft und welches, sollte gut überlegt sein. Prinzipiell gilt: Augen auf beim Tierekauf! Das sollten sich vor allem potentielle Hundebesitzer hinter die Ohren schreiben. „Hunde sollte man generell vom Züchter und nicht vom Händler kaufen,” empfiehlt etwa Dr. Peter Kollmann, Tierarzt in Gaspoltshofen. „Doch auch hier ist es ratsam, sich von einem erfahrenen Hundebesitzer begleiten zu lassen.”