07. Februar 2012

AKTUELLES

Pornojäger stellt Banken an den Pranger

Einmal Pornojäger, immer Pornojäger: Der 85-jährige Martin Humer aus Waizenkirchen hat in seinem seit Jahrzehnten geführten Kampf gegen die Pornographie nun die Banken ins Visier genommen. Die Christlich-Soziale-Arbeitsgemeinschaft Österreichs des ehemaligen Fotografen hat anhand von Grundbuchauszügen erhoben, welche Geldinstitute Kredite ans Rotlichtmilieu vergeben. Sie stellt er an den Internet-Pranger.

Insgesamt listet Martin Humer auf seiner Homepage (www.pornojaeger.at) österreichweit Bankdarlehen und Pfandrechte im Gesamtwert von 120 Millionen Euro auf, fügt aber hinzu, „keinen Anspruch auf Vollständigkeit” zu erheben. In Humers Sammlung finden sich 28 oberösterreichische Bordelle, die bankfinanziert sind. Ein Freudenhaus in Urfahr soll sich sogar eines Zwei-Millionen-Euro-Kredits erfreuen.