Juni 2009
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AKTUELLES
„Lehrer erhalten zu wenig Dank"
Steyrer Arzt vermisst die Wertschätzung für engagierte Pädagogen:
Immer mehr Eltern sind mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert. Oberösterreichs Jugendwohlfahrt und die Sozialhilfeverbände mussten im Vorjahr mehr als 50 Millionen Euro für Erziehungshilfe ausgeben. Innerhalb von 15 Jahren ist in unserem Bundesland die Zahl jener Eltern, die staatliche Erziehungshilfe benötigen, um 73 Prozent gestiegen. Durch diese Entwicklung wird die Kindererziehung auch verstärkt auf die Schultern der Lehrer abgeladen. Dieser Befund und seine persönlichen Erfahrungen haben einen Steyrer Arzt und Psychotherapeuten inspiriert. Er hat eine Internet(t)-Plattform (www.pro-lehrer.at) ins Leben gerufen, die Ausgangspunkt für eine Welle der Wertschätzung für engagierte Pädagogen werden soll. „Wir müssen jenen den Rücken stärken, die unsere Kinder stark machen sollen,” erklärt Dr. Wolfgang Rechberger seine Überlegung. „Es ist für uns als Eltern an der Zeit, wieder mehr Verantwortung zu übernehmen, Dazu gehört der Dank an die guten Lehrer.” Der Mediziner beobachtet in seiner eigenen Ordination eine besorgniserregende Entwicklung. „Innerhalb weniger Jahre hat sich die Zahl der Lehrer mit Burn Out-Syndrom verdoppelt,” so der Seelenberater. „Davon betroffen sind allerdings nur die engagierten Lehrer. Den anderen ist ohnehin alles egal.” Damit die guten Pädagogen nicht völlig resignieren, fordert er mehr Respekt für ihre Arbeit und moralische Unterstützung. Durch ein paar persönliche Zeilen oder freundliche Worte. Rechberger: „Es scheint sich einzubürgern, nur mehr dann Gespräche zu führen, wenn man Kritik üben will. Das ist eine sehr schädliche Entwicklung.” Auf www.pro-lehrer.at kann man sich gratis Dank-Kärtchen herunterladen. Wolfgang Rechberger (im Bild mit Gattin Sieglinde und den Kindern Peter, Lena und Hannes) wünscht sich, dass sich eine Welle der Wertschätzung auch auf andere Berufsgruppen ausdehnt.
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AKTUELLES
Auto-Show bringt Geld für Kinder
Braunau erwartet 400 Fahrzeuge:
Eine Auto-Show für einen wohltätigen Zweck findet in Braunau statt. Für jedes Cabrio, getunte Fahrzeug und US-Car, das am 28. Juni in die Stadt am Inn kommt, erhält das Kinderschutzzentrum Innviertel drei Euro. 400 Autos werden erwartet.
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AKTUELLES
103-Jähriger: „Ich habe keine Zeit zu sterben!”
Ältester KZ-Überlebender von Info-Tour in USA zurück
Mit 103 Jahren ist Leopold Engleiter aus St. Wolfgang Österreichs ältester KZ-Überlebender. Der Zeitzeuge gegen das Vergessen kam gerade von einer Vortragstour quer durch die USA zurück. Die unfassbare Lebensgeschichte des unbeugsamen Bauernknechts fand dort großes Echo. Im Bild ein Gestapo-Foto Engleitners aus dem Jahre 1939. Der Zeitzeuge gegen das Vergessen hat von 1999 bis 2008 als Warner vor totalitären Regimen und dem Gruppenzwang in Europa und den USA 92.000 km zurückgelegt.
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KOMMENTAR
Schwierigster Lehrplan der Welt
von Manfred Radmayr
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AKTUELLES
„Die Auto-Zukunft liegt im Biogas!”
Weltumfahrer setzt auf erneuerbaren Biosprit:
„Gib Gas!”nimmt Rainer Zietlow wörtlich. Der 39-jährige Mannheimer fuhr mit einem Erdgasauto in 142 Tagen um die Welt. Bei einem Zwischenstopp an Österreichs erster Biogas-Tankstelle in Pucking gab sich Zietlow im „Hallo”-Interview überzeugt: „Die Zukunft liegt im Biogas und nicht im Elektroantrieb.” Im Bild der Erdgas-Weltreisende Rainer Zietlow vor den Pyramiden.
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AKTUELLES
Ein Fest der Lebensfreude
15 Jahre Spiegel in Zell/Pram:
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BEZAHLTE ADVERTORIALS
Wasser ist die Energie für die Zukunft
Energie AG hat vier Projekte in Vorbereitung, die Strom für 20.000 Haushalte liefern können
Wasserkraftwerke produzieren sauberen Strom über Jahrhunderte und für Generationen. Die Energie AG setzt ihr jahrzehntelanges Engagement im Bereich der Wasserkraft fort und hat aktuell vier Projekte in Vorbereitung. Mit diesen neuen Kraftwerken kann saubere, erneuerbare Energie für rund 20.000 Haushalte erzeugt werden. Bild: Seit mehr als 100 Jahren erzeugt das Kraftwerk Steyrdurchbruch sauberen Strom aus Wasserkraft. In dieser Zeit wurden 1,35 Mrd. Kilowattstunden elektrische Energie gewonnen. Damit könnte man alle Haushalte von Linz mehr als drei Jahre lang mit Strom versorgen.

