09. September 2010

Hallo-EXTRA

DIE NEUESTEN Informationen zu Bauen und Wohnen

Umwelt & Energie

Klimarettung bringt bares Geld!

Mit den Klimarettungs-Tipps des Monats auf www.klimarettung.at tun Sie gleichzeitig etwas Gutes für’s Geldbörsel und den Klimaschutz. Wenn Sie die Haushalts-Klimabilanz ausfüllen, können Sie ausserdem 5.000 Euro, 3.000,- und 2.000,- in bar sowie wertvolle Sachpreise gewinnen!

Und so einfach geht’s: Machen Sie Ihre persönliche Haushalts-Klimabilanz, entweder auf www.klimarettung.at oder in der gleichnamigen Broschüre (erhältlich bei der Oö. Akademie für Umwelt und Natur unter Tel. 0732 / 7720-14402) und senden Sie die Bilanz an die Klimarettung. Mit den 43 Fragen zu den Bereichen Wohnen, Energie, Mobilität, Konsum, Ernährung und Umwelt wissen Sie sofort, ob Sie ein Klimapionier, Klimaretter oder ein Haushalt sind, in dem noch einiges für den Klimaschutz getan werden kann.
Die wertvollen Preise werden unter allen OÖ-Haushalts-Klimabilanzen verlost, die bis 30. November 08 eingereicht werden, werden – egal, wie gut oder schlecht sie ausgefallen sind. Die GewinnerInnen werden schriftlich verständigt und erhalten ihre Preise bei der Festveranstaltung „Klimaretter vor den Vorhang“, die im Jänner 09 stattfindet.
Auf www.klimarettung.at findet man Monat für Monat einen Tipp, mit dem nicht nur Umwelt und  Klima, sondern auch das Geldbörsel geschont wird. Die Vorschläge reichen von einfachen Maßnahmen, die Ihre Stromrechnung deutlich senken, bis hin zu Tipps, wie Sie bei gleicher Kilometerleistung für den Pkw um bis zu ein Viertel weniger Sprit brauchen.
Jede/r Einzelne kann zur Klimarettung beitragen und gemeinsam kann oft noch viel mehr erreicht werden. Wenn Sie schon immer ein Klimaschutzprojekt in Ihrer Gemeinde, Schule oder Betrieb starten wollten, aber kaum ein Budget dafür haben und nicht so recht wissen, wie Sie es angehen sollen, dann finden Sie hier die Lösung! Auf www.klimarettung.at  stehen 16 fertig ausgearbeitete Projekte, die leicht verwirklicht werden können – und zwar zu nachhaltigen Themen wie Energie, Verkehr, Konsum, Ernährung und Landwirtschaft.
Was die Klimarettung sonst noch für Haushalte, aber auch Schulen, Betriebe, Gemeinden und Wohnbauträger zu bieten hat, erfahren Sie auf www.klimarettung.at oder Sie rufen Tel. 0732 / 7720-14402.

In Städten sinkt Recyclingquote

Das Sammeln von Glasverpackungen ist den Österreichern in Fleisch und Blut übergegangen. Mehr als 221.000 Tonnen Altglas hat die Austria Glas Recycling GmbH (AGR) in Österreich im Jahr 2007 gesammelt, davon 37.490 Tonnen in Oberösterreich. Das ist ein neuer Rekord!

In den mischt sich aber - auch wenn die Sammelmengen seit Jahren steigend sind - ein Wermutstropfen: Die Recyclingquote ist von 84 auf knapp über 80 Prozent gesunken. Wo bleiben die Glasverpackungen? Landen sie wieder vermehrt im Restmüll? Leider, ja. Vor allem in Stadtgebieten wurde ein Anstieg von Glasverpackungen im Restmüll verzeichnet.

Das ist schade, denn Sammeln und Wiederverwerten gebrauchter Glasverpackungen ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz - und man tut der eigenen Geldbörse Gutes! Die ökologischen und ökonomischen Vorteile von Altglas-Recycling liegen auf der Hand: Könnten gebrauchte Glasverpackungen nicht wieder verwertet werden, kämen sie als Abfall auf Deponien. Aufgeschüttet auf ein Fußballfeld wäre der Altglas-Berg in einem Jahr etwa 100 Meter hoch. Der Einsatz gebrauchter Glasverpackungen reduziert den Bedarf an Primärrohstoffen und bewahrt so Natur- und Landschaftsraum. Die Altglasverwertung spart auch jährlich den Strom- und Gasverbrauch einer Stadt mit 30.000 Haushalten ein und reduziert die CO2-Emissionen. Altglas getrennt sammeln und zu neuen Glasverpackungen verwerten kostet 70 bis 95 Euro pro Tonne, Glasverpackungen im Restmüll sammeln und deponieren 180 Euro.

Infos: www.agr.at

VTA-Baujuwel ist „Natur pur”!


VTA - diese drei Buchstaben stehen für Umwelttechnik auf höchstem Niveau. Der Hausruckviertler Konzern errichtet in Rottenbach ein neues „Headquarter“ - ein einzigartiges Baujuwel: 1.200 m2 Nutzfläche, Photovoltaik am ganzen Dach, energieautark (keine Heizkörper), die 3 am Eingang montierten Stahllettern V-T-A wiegen insgesamt 24.000 Kilogramm - und: ein riesiges Biotop für die rar gewordenen Laubfrösche.


Den Grundstein für den VTA-Erfolg hat der gelernte Chemiker Ing. Ulrich Kubinger im eigenen Labor gelegt. Und hier präsentierte er LH Dr. Josef Pühringer, der kürzlich das aufstrebende Unternehmen besuchte, seine jüngste Produktentwicklung für die Abwasserreinigung. Dabei betätigte sich der Landeshauptmann gewissermaßen als „Zauberlehrling”: Dr. Pühringer gab aus der Pipette einen Tropfen des „VTA-Nanofloc” in ein Glas mit trüber Klärschlammbrühe und konnte mit eigenen Augen die „wundersame Verwandlung” mitverfolgen: Binnen Sekunden bildeten sich aus dem Schlamm kompakte Flocken, die zu Boden sanken – oberhalb war das Wasser nun glasklar.

Mit innovativen Konzepten und Technologien für die Abwasserbehandlung in Kläranlagen ist VTA seit Jahren – gegründet wurde die Firma 1992 vom Chemiker Ing. Ulrich Kubinger, Firmensitz ist derzeit noch in Weibern – international auf Erfolgskurs. Das österreichische Paradeunternehmen unterhält auch Niederlassungen in Deutschland, Tschechien und der Schweiz. Die gesamte Mitarbeiterzahl beträgt etwa 130, im neuen „Headquarter” für Forschung, Verwaltung und Entwicklung in Rottenbach werden 40 Mitarbeiter tätig sein. Geschäftlich ist VTA längst europaweit ein Fixstern und die Beziehungen in Sachen Abwasserbehandlung und Beseitigung von Geruchsproblemen in Abwassersystemen reichen bis zu den Arabischen Emiraten. Der Exportanteil der VTA-Gruppe beträgt 70 bis 80 Prozent.

VTA-Highlights: VTA-Biokat-Serie (wirksame Bekämpfung von Bläh- und Schwimmschlamm), VTA-Dolomin (Verhinderung/Beseitigung von Gersuchsproblemen in Abwassersystemen), VTA-Klärschlamm-Desintegration (Optimierung der Schlammfaulung mit Ultraschall), VTA-MicroTurbine (umweltfreundliche und wirtschaftliche Technologie zur Energie- und Wärmegwinnung aus Biogas in Kläranlagen.

Die VTA ist als „Österreichischer Musterbetrieb” ausgezeichnet - bereits 9 Jahre lang in Folge! Die offizielle Eröffnung des neuen Verwaltungszentrums, das direkt an der Rieder Bundesstraße und nahe am Autobahnanschluss Haag liegt, ist im Frühjahr 2009 geplant.


Der Laubfrosch ist seit der VTA-Gründung ein treuer Begleiter und Namensgeber für das Firmenmagazin. Im von der Weltnaturschutzorganisation ausgerufenen „Jahr des Frosches” wurde das vom Aussterben bedrohte Tier nun zum „Frosch des Jahres 2008” gekürt - ein willkommener Anlass, dem gefährdeten Hüpfer auf die Sprünge zu helfen: Die grünen Quäker – in Hochform schaffen sie eine Lautstärke von 80 (!) Hertz - bekommen vor dem Baujuwel ein Biotop! Übrigens: Wo der Laubfrosch quakt - so heißt es - ist die Natur noch in Ordnung … Mit biologisch voll verträglichen Produkten für die Abwasserreinigung leistet VTA dafür einen wichtigen Beitrag!