VIFZACK
Verehrte Leserin, geschätzter Leser!
Wie die täglichen Dopingmeldungen zeigen, läuft im Sport so manches Radl im Dreck. Das gilt auch für den Radsport, dem verständlicherweise Mineralwasser- und Milchproduzenten als Sponsoren davonlaufen. Das sind für diese Sportart einfach die falschen Geldgeber. Bernhard Kohl & Co müssten im Dress von Pharmakonzernen wie Bayer, Hoffmann-La Roche oder Pfizer radeln. Das würde ihre Leistung sofort glaubwürdig machen. Ehrlicher wäre es auch, die Verpflegungsstationen nur noch vor Apotheken einzurichten, was man auch bei den Stadtmarathons überlegen könnte. Billig ist das Dopen natürlich nicht. Für eine Fertigspritze mit dem EPO-Mittel „Mircera”, das zuletzt bei den Tourhelden so beliebt war, muss man zwischen 227,80.- (50 Mikrogramm) und 1.017,70.- Euro (250 Mikrogramm) auf den Apothekertisch blättern. Für die genaue Dosierung wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihren Arzt oder Apotheker.
Während ehrgeizigen Sportlern also leicht unter die Arme gegriffen werden kann, erhalten viele Dauer-Schmerzpatienten leider kaum oder überhaupt keine Hilfe, wie Sie auf den Seiten 4 und 5 lesen können. Sehr hilf- und aufschlussreich ist hingegen unser achtseitiges „Hallo-Extra” zu Energie & Umwelt, Bauen & Wohnen. Alles in allem findet sich in dieser „Hallo”-Nummer wieder für jeden etwas. Das dürfen Sie erwarten, und das liefern wir. So war es immer, und so wird es bleiben. Servus, Pfüat Gott und - auf Wiederlesen!

