07. Februar 2012

AKTUELLES

Kleine, aber feine Truppe hamstert Medaillen und Pokale

Ennsdorf hat die besten Zillen-Wettkämpfer!


Das sind die erfolgreichen Zillenfahrer des HSV Ennsdorf: 1.Reihe (v. l.): Hannes Hörschläger, Markus Wagner, Michael Wagner, Thomas Wagner, Manuel Greul, Avdic Atif. 2.Reihe (v. l.): August Mitterhuber, Andreas Schmidthaler, Andreas Pum, Marco Mitterhuber, Daniel Greul, Reinhard Mayrhofer und Hilfstrainerin Edith Wagner.

Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts transportierten auf der Donau Flöße bis zu 700 Festmetern Holz. In den 20-er und 30-er Jahren stellte das Zillenfahren eine bedeutende Sportart dar, die tausende Zuschauer anlockte. Dann geriet dieser Sport in Vergessenheit. Bundesheer und Feuerwehr belebten ihn in den 60-er Jahren wieder.

Naturgemäß bildet die Donau das zillensportliche Zentrum Österreichs. Es wird aber auch auf Inn, Traun, Enns … gefahren. Die kurze Wettkampfstrecke für die Jugend ist 500 m lang, die Langdistanz misst 800 bis 900 m. Bundesweit gibt es 11 Vereine, die sich in Einzel- und Doppelbewerben messen.

Der HSV Ennsdorf ist - auch dank der guten Jugendarbeit - Spitze. Sektionsleiter August Mitterhuber (53), selbst vielfacher Meister: „Bei uns ziehen einfach alle an einem Strang, Ich bin sehr stolz auf unseren Nachwuchs”. 2009 feiert der HSV Ennsdorf sein 40-Jahr-Jubiläum und trägt die Staatsmeisterschaft aus. Gut Land! - wie die Zillenfahrer sagen.