FREIZEIT
Schon mehr als 350.000 Besucher bei Landesausstellung im Salzkammergut
Hl. Nepomuk als Wachposten

Mit der Wolfgangseeschiffahrt sind die Ausstellungsorte St. Wolfgang, Strobl und St. Gilgen bequem erreichbar.
Die Landesausstellung 2008 schlägt zwischen Laakirchen und Obertraun in eindrucksvoller Weise eine Brücke zwischen Traditionellem und Modernem. Nicht zufällig wacht daher der Heilige Nepomuk (Bild rechts) beim Eingang der Leitausstellung im Schloss Ort bei Gmunden als Schutzheiliger der Brücken über die Großveranstaltung.
Die Landesaussstellung erzählt für alle Altersgruppen sehr viel Spannendes über Kultur, Geschichte und Kunst dieser herrlichen Region. Aber auch rund um die Ausstellung gibt es viel zu entdecken. Wer gerne urwüchsige, unberührte Naturlandschaften durchwandert, für den ist beispielsweise ein Ausflug in das nahe gelegene Almtal, mit dem glasklaren Wasser des Almsees ein ideales Ziel. Auch die Hochgebirgslandschaften des Toten Gebirges, des Höllengebirges und des Dachstein-Krippensteinmassivs laden zu abwechslungsreichen Wanderungen und anspruchsvollen Bergtouren ein.
Mit dem Zwölferhorn in St. Gilgen am Wolfgangsee, dem Schafberg in St. Wolfgang, der Katrin in Bad Ischl, dem Feuerkogel in Ebensee und dem Grünberg in Gmunden liegen auch fünf der schönsten Aussichtsberge Oberösterreichs im Herzen des Salzkammergutes.
Und von St. Wolfgang auf den Schafberg verkehrt heuer zum ersten Mal seit dem Ende der Monarchie wieder die historische Zahnradbahnlokomotive „Z1” mit dem dazu gehörigen, neu restaurierten kaiserlichen Salonwagen.
Und wer in den Projekten der Landesausstellung 2008 seinen Wissensdurst immer noch nicht stillen konnte, für den gibt es in den an das Salzkammergut angrenzenden Gemeinden eine interessante, abwechslungsreiche Museumslandschaft zu entdecken. Dazu gehört zum Beispiel das Museum „Rund ums Rad” in Altmünster. Das evangelische Museum in Rutzenmoos dokumentiert die Geschichte des Protestantismus in Europa und seine Rezeption in Oberösterreich. Die Energie-Erlebniswelt Timelkam macht es Kindern und Eltern möglich, zu sehen, wie Strom erzeugt und verteilt wird und wie man ihn intelligent nützen kann.

