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Oberösterreich-Symbol stammt vom Machland-Geschlecht
Das Landeswappen war einst ein Familienwappen

Ein Renaissancebild mit Otto von Machland, der das Kloster Baumgartenberg in Händen hält, und dem Familien- und späteren Landeswappen im Hintergrund. Dieses Gemälde ist in der Burg Clam in dem Raum zu besichtigen, der die Burggeschichte erklärt. Neben dem Bild steht als „Brücke” zur Gegenwart ein Glas Machland-Gurken.
„Mach Land!” war vermutlich einst der Auftrag der Babenberger an jene Familie, die diese Anweisung gleich zum Namen ihrer Dynastie erkor. „Die Machländer hatten zum Ziel, die Gegend urbar, also bewohn- und bewirtschaftbar zu machen und vor Räubern und Wölfen zu schützen,” erklärt Carl Philip Clam Martinic, Herr der Burg Clam.
Die „Herren von Machland” waren fleißige Bauherren, deren Spuren noch heute im Lande sichtbar sind. Otto von Machland erbaute 1149 die Burg Clam. Vorher hatte er die Klöster Baumgartenberg, Waldhausen und Neu Erlaa sowie die Burg Säbnich-Sarmingstein gegründet.
Nach dem Aussterben der Machland-Familie im Jahr 1313 ging ihr Wappen an das „Land ob der Enns” über. Noch heute ist das einstige Machland-Wappen mit dem goldenen Adler und den Farben schwarz-silber-rot unser Landeswappen.
Ursprünglich war das Machland das vierte Viertel Oberösterreichs, wurde aber dann dem Mühlviertel eingegliedert. Jetzt wird der Landstrich zwischen Mauthausen und Grein und zwischen Donau-Bundesstraße und Donau als Machland bezeichnet.

