BEZAHLTE ADVERTORIALS
Die ÖBB holen immer mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene
330.000 Lkw fahren heuer Bahn
Bundesbahn statt Autobahn - mehr als 330.000 „Brummis” will die ÖBB heuer huckepack nehmen. Das entlastet nicht nur die Straßen vom immer dichter werdenden Lkw-Verkehr, sondern spart der Umwelt auch rund 74.000 Tonnen CO2-Ausstoß.

ÖBB-Güterverkehrs-Vorstandsdirektor KR Friedrich Macher (ganz li.) und Ökombi-Chef Franz Dirnbauer (2. v. re.) begrüßen den 2.000.000. Lkw am Terminal Wels.
Der Gütertransport auf der Straße gelangt an seine Grenzen. Staus, Benzinpreisexplosion und Umweltschäden machen Alternativen dringend nötig.
Eine solche, noch dazu höchst erfolgreiche bietet die Rollende Landstraße (ROLA), die von der ÖBB-Tochter Ökombi betrieben wird. „290.000 Lkw haben wir im Vorjahr transportiert, heuer werden es über 330.000”, sagt Ökombi-Geschäftsführer Franz Dirnbauer - das Eisenbahn-Vorbild Schweiz kommt übrigens nur auf ein Drittel. Über Brenner, Tauern und Pyhrn durch die Alpen oder entlang der Donauachse befördern auf acht Strecken 80 Züge täglich Brummis samt Fahrer.
Wels ist in diesem Streckennetz ein wichtiger Knotenpunkt. 1985 fuhr hier das erste Mal ein Laster auf die Rollende Landstraße auf - jetzt wurde der 2-millionste Lkw am Terminal Wels begrüßt. Sechs Züge der ROLA gehen jeden Tag hin und retour ins slowenische Maribor, vier nach Szeged in Ungarn. Getestet wurde auch schon die 2.000 Kilometer lange Fahrt von Istanbul direkt nach Wels, die türkischen Speditionen sind nämlich besonders begeisterte Kunden. Die Fahrpläne werden jedenfalls weiter ausgeweitet. Dirnbauer: „Der Frächter spart sich Geld, der Fahrer kann seine Ruhezeiten einhalten und kommt dabei mit bis zu 100 km/h seinem Ziel näher.”

