FREIZEIT
TOP INFOS & TERMINE
Zwei Top-Radler kämpfen für „Herzkinder“

Christoph Kirchmeier in Aktion
Jährlich kommen in Österreich etwa 700 Kinder mit Herzfehlbildungen zur Welt. Ihnen hilft der Verein „Herzkinder Österreich”. Dafür sind allerdings Spendengelder nötig – und Idealisten wie Christoph Kirchmeier (28) aus Kirchberg-Thening und Mario Ziegler (27) aus Gallneukirchen. Die beiden Nachrichtentechniker der Linz AG strampeln sich in ihrer Freizeit für die herzkranken Kinder ab. Am 19. Juli starten sie bei der Transalp-Challenge, einem der härtesten Mountainbike-Rennen der Welt. In acht Tagen müssen die Radsportler 660 km und 21.640 Höhenmeter zurücklegen. Ihr Ziel: Pro Höhenmeter 1 Euro – also 21.640 Euro – für die Herzkinder sammeln.
Dafür bitten sie Firmen und Privatpersonen um Hilfe: Spendenkonto bei der Volksbank: BLZ 43210, Kto-Nr. 40050050000, Kennwort „Transalp”.
US-Car Days in Traun
Im Vorjahr konnten 760 US-Cars und 12.000 Besucher auf der Festwiese in Traun begrüßt werden – heuer steigen die US-Car Days am 14. und 15. Juni. Ein Höhepunkt des Treffens ist die Ausfahrt im Fahrzeugkonvoi durch das Stadtzentrum am Samstagabend. Weitere Programmpunkte befassen sich mit der Vorstellung amerikanischer Freizeitkultur, z.B. typische Sportarten. Samstagabend gibt’s im Festzelt typisch amerikanische Musik live: „Highway 61“ werden mit Rock’nRoll und Rockabilly das Zelt zum Tanzen bringen.
„Musik als Zwangsarbeit“

Anita Lasker-Wallfisch
Das katholische Bildungswerk Wels-St. Josef lädt zum Vortrag von Anita Lasker-Wallfisch. Titel: „Das Frauenorchester von Auschwitz. Musik als Zwangsarbeit – Musik als Lebensretter“. 24. Juni 2008, 19 Uhr, Pfarrheim Wels-St. Josef, Haidlweg 58, 4600 Wels 07242/ 43306
Lasker-Wallfisch, die heute in London lebt, ist eine der letzten Überlebenden vom „Frauenorchester Auschwitz-Birkenau“. Sie spielte das einzige Cello und konnte so dem sicheren Tod entkommen: „Wir mussten immer bereit sein, etwas zu spielen, wenn SS-Leute in unseren Block kamen, um sich von den ,Strapazen’ zu erholen, bei denen sie entschieden, wer leben und wer sterben sollte. Bei einer solchen Gelegenheit spielte ich die Träumerei von Schumann für Dr. Mengele, dem berüchtigten Lagerarzt….“
Seit vielen Jahre bereist sie deutsche Schulen. Die Mahnung an unsere Gesellschaft ist ihr wichtig und ein Dialog mit den Menschen, die unsere Zukunft gestalten werden – mit der Jugend.
Ärztin fertigt Keramikköpfe
Öl- und Acrylbilder sowie Keramikköpfe fertigt Edith Iltschev-Döberl nach langer Schaffenspause. Am 13. Juni, 19 Uhr findet eine Vernissage in der Giessenbachmühle in St. Nikola/ D. statt.. Geboren 1945, studierte sie Medizin in Wien und war 30 Jahre Zahnärztin in Perg. Seit 2oo7 ist Iltschev-Döberl in Pension. Jetzt griff sie wieder mit großer Freude zum Pinsel, das gleiche gilt auch für das Modellieren mit Ton. Öffnungszeiten: Sa., 14. 6., 11 bis 14 Uhr So., 15. 6. 11 bis 14 Uhr, Mo., 16. bis Do., 19. 6. nur nach telefonischer Vereinbarung unter 0650/5243920.

