BAUEN/ WOHNEN-UMWELT
Zusammenarbeit macht stark
Kooperation ist Schlüssel für Erfoig der Gemeinden
Immer mehr Gemeinden arbeiten bei verschiedensten Projekten zusammen. Sie haben erkannt: Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft liegt in einer verstärkten Kooperation untereinander. Eine neue Broschüre stellt 16 Gemeindekooperationen verschiedenster Art dar.

„Oberösterreichs Gemeinden rücken näher zusammen. In den Köpfen der Verantwortlichen gibt es keine Gemeindegrenze als Denkgrenze mehr,” sagt Gemeindereferent Landesrat Dr. Josef Stockinger (Bild). Zahlreiche Beispiele zeigten, dass Zusammenarbeit für die 444 Gemeinden in unserem Land kein Fremdwort mehr sei, so Stockinger.
Die Ziele aller Kooperationen sind eine bessere Auslastung der Projekte, eine Kostensenkung im laufenden Betrieb, Professionalität im Bürgerservice und mehr Spielraum für Gemeindevorhaben. Josef Stockinger: „Wer zeitgerecht klug kooperiert, sichert seine Eigenständigkeit. Zusammenarbeit macht Gemeinden erst richtig stark.”
Vor allem Großprojekte, wie Neubau von Veranstaltungszentren, Hallen- oder Freibädern, bieten sich für Gemeinschaftsplanungen an, weil sie dann zielgenau für den jeweiligen Einzugsbereich errichtet werden können.
Darüber hinaus gibt es für Kommunen vielfältige Kooperationsmöglichkeiten. Sie reichen vom gemeinsamen Bauhof über die Koordinierung des Winterdienstes bis hin zum gemeinsamen Feuerwehrzeughaus, vom gemeindeübergreifenden Betriebsansiedlungsgebiet bis zur Verwaltungskooperation. Das können gemeinsame Amtshäuser genauso sein wie EDV-Vernetzungen einer ganzen Region. Für zukunftsweisene Zusammenarbeit erhalten die Gemeinden auch einen Förderbonus vom Gemeindereferat des Landes.
Beispiele für verschiedenste Möglichkeiten der Zusammenarbeit enthält eine neue Landesbroschüre mit dem Titel „Gemeindekooperation - 16 ausgewählte Projekte”. Gratisbestellungen: 0732/7720-11451, ikd.post@ooe.gv. at, runterladen unter www. land-oberoesterreich.gv. at/thema/publikationen

