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Steyr-Durchbruch erstrahlt zum Geburtstag in neuem Glanz
Kraftwerksjuwel ander der Steyr wird 100 Jahre alt.

Das Kraftwerk in Klaus ist auch ein Industriedenkmal. Die Francis- Turbinen sind seit 1908 in Betrieb und noch immer voll funktionstüchtig. Die Sanierung der Staumauer und Wehranlage wurde nun abgeschlossen.
Das Kraftwerk Steyrdurchbruch ist ein Vorzeigebeispiel dafür, dass Stromerzeugung aus Wasserkraft neben dem wirtschaftlichen auch historischen Wert haben kann. „Steyrdurchbruch ist weit mehr als nur ein Kraftwerk”, sagt Energie AG-Generaldirektor Dr. Leo Windtner, „es ist ein Stück Industriegeschichte und eines der schönsten Kraftwerke Österreichs.”
Das Kraftwerk an der Steyr spiegelt auch großartige Ingenieurleistung wider. Die drei 1908 in Betrieb genommen original Francis-Turbinen sind noch heute voll funktionsfähig im Einsatz. Leo Windtner: „Das beweist, dass Investitionen in Wasserkraftwerke nachhaltige Investitionen sind, durch die man für Generationen umweltfreundlichen Strom erzeugen kann.” In den 99 Jahren seines Bestehens hat das Kraftwerk Steyrdurchbruch 1,31 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Mit dieser Menge können alle Linzer Haushalte drei Jahre lang mit elektrischer Energie versorgt werden.
Dieser Tage wurde die grundlegende Sanierung der Staumauer und der Wehranlage des Kraftwerks abgeschlossen und alle Wehrklappen, die bei Hochwasser ein kontrolliertes Abfließen des aufgestauten Wassers ermöglichen, durch neue ersetzt.
Damit sind die Anlagen des vom bekannten Jugendstil-Architekten Mauriz Balzarek geplanten und errichteten Kraftwerkes wieder in Topzustand und für den Betrieb vieler weiterer Jahre gerüstet. Lediglich die Sanierungsarbeiten an der Zufahrtsbrücke über die Steyr werden erst im Frühjahr 2008, in jedem Fall aber noch vor den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen, abgeschlossen sein.

