08. Dezember 2016

  • AKTUELLES

    Feuer als Waffe: Jeden Tag wird ein Brand gelegt

    Feuerteufel halten die Brandverhütungsstelle OÖ auf Trab

    In den nächsten Wochen müssen sich Oberösterreichs Feuerwehren wieder warm anziehen. Durch Adventkränze und Christbaumkerzen ausgelöste Brände werden wieder viele Einsätze nötig machen, erheblichen Schaden anrichten und im schlimmsten Fall auch Verletzte oder Tote fordern. Daran ändern auch die alljährlichen Aufrufe zu besonderer Vorsicht und die guten Ratschläge wenig. Doch das Feuer wird auch bewusst als Waffe eingesetzt. Und zwar öfter als vermutet. Im Schnitt gibt es in Österreich jeden Tag eine Brandstiftung, da sind jedoch die vielen Vandalenaktionen wie angezündete Mülltonnen oder Briefkästen mit Schäden von unter 2.000 Euro nicht mitgerechnet. „Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre sind jährlich 375 Brände eindeutig auf Brandstiftung zurückzuführen und haben einen Gesamtschaden von rund 25 Millionen Euro verursacht,“ rechnet DI Dr. Arthur Eisenbeiss, Direktor der Brandverhütungsstelle Oberösterreich, vor. Das absichtliche Herbeiführen einer Feuersbrunst ist seit dem Altertum eine weit verbreitete und große Gefahr. Dabei kommen die neuen technischen Möglichkeiten sowohl den Brandstiftern als auch den Brandermittlern zugute. In Oberösterreich entpuppen sich etwa 10 bis 15 Prozent aller Brände, die von den Experten der Brandverhütung untersucht werden, als gelegt. Die Motive der Feuerteufel reichen von Rache über Betrug und Affekt bis zur Geltungssucht. Die vielzitierte Pyromanie, also den krankhaften Brandstiftungstrieb, gibt es aber nicht.

  • AKTUELLES

    „Rauka“ gehen in Haus, Stall und Hof

    Neues Buch entführt in die Welt des Räucherns

    Bald werden in den Raunächten wieder viele Landsleute durch Haus, Hof und Stall „rauka“ gehen, um Unheil und Krankheit fern zu halten. Ein neues Buch entführt in die interessante Welt des Räucherns mit heimischen Blüten, Kräutern, Harzen.

  • KOMMENTAR

    Notwehr in der Wahlzelle

    von Manfred Radmayr

  • GESELLSCHAFT

    Frauen helfen Frauen

    Über eine großzügige Spende der Soroptimistinnen Eferding freuen sich die Bewohnerinnen des neuen Frauenhauses in Linz. Damit werden einige Zimmer mit TV-Geräten ausgestattet. Im Bild (v. li.) Dagmar Andree, Vorsitzende des Linzer Frauenhauses, Soziallandesrätin und Soroptimistinnen-Mitglied Birgit Gerstorfer, Eferdings Soroptimistinnen-Präsidentin Maria Bernauer und Anneliese Auinger, hauswirtschatliche Leiterin des Frauenhauses.